Kapitel 1

Vom Bau des Gleisanschlusses bis zum 2. Weltkrieg

Vertrag über die Gleisanschlusserweiterung aus dem Jahr 1904

Vertrag aus dem Jahr 1904

Die Brauerei Felsenkeller gehörte zu den ersten Unternehmen im Kreis Herford, die einen eigenen Gleisanschluss besaßen. Das 1,3 Kilometer lange Anschlussgleis zum Herforder Bahnhof wurden am 15. September 1895 in Betrieb genommen. Der Bau des Gleiskörpers kostete 300.000 Reichsmark.

 

Im Jahr 1904 wurde der Gleisanschluss erweitert.

Bauzeichnung des Gleisanschlusses 1909

Bauzeichnung des Gleisanschlusses 1909

Bauzeichnung des Gleisanschlusses

Bauzeichnung des Gleisanschlusses

Bis 1928 wurden 35 brauereieigene Bierwaggons angeschafft. Diese rangierte man über eine Drehscheibe durch einen Tunnel in den sich unter dem Brauereihof befindlichen Felsenkeller, dem die Brauerei ihren Namen verdankt. Dort befanden sich die Faßabfüllung und der Versandkeller, in dem die Waggons beladen wurden.

 

Die beiden folgenden Bilder zeigen den Zustand der Anlagen um 1927:

Baubeschreibung der Rangierwinden 1947

Baubeschreibung der Rangierwinden 1947

Ebenfalls über die Drehscheibe wurden die Güterwaggons der Reichsbahn, die mit Kohlen, Malz in Säcken und anderen Gütern, die die Brauerei für ihren Betrieb benötigte, beladen waren, auf das Brauereigelände rangiert.

 

Auf dem Bild des Rangierbahnhofs erkennt man den Seilzug. Mit diesem Seilzug wurden die Waggons von der Drehscheibe am Anschlussgleis den Berg hinauf auf das Brauereigelände gezogen. Dort wurden sie über zwei weitere Drehscheiben, die sich vor dem Kesselhaus befanden, zu den einzelnen Abladestellen weiterbefördert.

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